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Der studierte Historiker Thorsten Schmolke engagiert sich seit zehn Jahren in der Kommunal- und Regionalpolitik, mit Schwerpunkten im Umwelt-, Planungs-, sowie im Schul- und Kulturbereich.

Sowohl im Rat der Stadt Werther, als auch im Kreistag und beim Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) setzt er sich für klimaschonendes und flächensparendes Bauen ein. „Besonderes Augenmerk gilt dabei auch der Landwirtschaft, die in hohem Maße in den vergangenen Jahrzehnten unter dem zunehmenden Flächenfraß gelitten hat. Allein durch den Bau der A33 ging Ackerland im Kreis Gütersloh verloren, das mehreren Vollerwerbsstellen entspricht.“ Obwohl unsere Bevölkerung seit Jahren stabil ist, nimmt die Versiegelung des Bodens durch Wohn- und Gewerbegebiete, sowie durch Straßen immer noch dramatisch zu. Ziel grüner Politik ist es, hier für eine Trendwende zu sorgen. Vorrang vor dem Bauen „auf der grünen Wiese“ muss das „Flächenrecycling“ haben. Beim Wohnungsbau muss die Schaffung bezahlbaren Wohnraums an erster Stelle stehen. Dazu bedarf es auch neuer Wohnformen, wie z.B. Mehrgenerationenhäusern, mit denen es schon gute Erfahrungen gibt. Dabei muss auf nachhaltiges Bauen geachtet werden, das möglichst wenig Ressourcen verbraucht. Einen zweiten Planeten haben wir nicht, darum müssen nachwachsende Rohstoffe auch im Baubereich einen erheblich höheren Stellenwert einnehmen.

Auch muss der Ausbau eines bezahlbaren ÖPNV und des Radwegenetzes endlich dem Straßenverkehr gleichgestellt werden. Kommunen müssen an dieser Stelle aktiv für die Schaffung der nötigen Infrastruktur für E-Mobilität eintreten und mit gutem Beispiel vorangehen. Ein Paradigmenwechsel zeichnet sich hier ab und Deutschland sollte hier den Anschluss nicht verpassen. Gerade für eine mittelständisch geprägte Region wie OWL liegt hier eine große Chance, Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen.